Texte und Sprüche

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Wie knüpft man an, an ein früheres Leben,

wie macht man weiter,

wenn man tief im Herzen zu verstehen beginnt,

dass man nicht mehr zurück kann ?

Manche Dinge kann auch die Zeit nicht heilen,

manchen Schmerz, der zu tief sitzt

und einen fest umklammert.

                                                                                                     aus: Herr der Ringe

 

 

 

 

denn es fehlt einer....

Wir wären eigentlich vier

und sind doch nur drei

denn es fehlt einer und dennoch fehlt keiner

denn einer ist immer dabei.

Wir wären eigentlich vier

vier Freunde, die durchs Leben gingen

vier, die gemeinsam Lieder singen

vier Kameraden, die zusammen lachten

vier waren's, die oft Späße machten

aber wir sind nur drei

und dennoch fehlt keiner

denn einer ist immer dabei.

Dabei, wo drei gehen und singen

dabei, wo drei lachen und Späße machen.

In Wirklichkeit kann uns niemand trennen :

auch wenn es so aussieht, als wären wir nur drei...

denn - einer ist immer mit dabei.

                                                                                           Jutta Klinkhuber - Hubo

 

 

 

 

 

Je schöner und voller

die Erinnerung,

desto schwerer ist die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung

in stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne

nicht wie einen Stachel,

sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

 

 

 

Menschen,

die wir lieben,

bleiben für immer,

denn sie hinterlassen Spuren

in unseren Herzen.

 

 

 

Mitmenschen nehmt uns Trauernde an

Geht behutsam mit uns um, denn wir sind schutzlos.

Die Wunde in uns ist noch offen und weiteren Verletzungen preisgegeben.

Wir haben so wenig Kraft, um Widerstand zu leisten.

 

Gestattet uns unseren Weg, der lang sein kann.

Drängt uns nicht, so zu sein, wie früher,

wir können es nicht.

Denkt daran, dass wir in Wandlung begriffen sind.

Lasst uns sagen, dass wir uns selbst fremd sind.

Habt Geduld.

 

Wir wissen, dass wir Bitteres in eure Zufriedenheit streuen,

dass euer Lachen ersterben kann, wenn ihr unser Erschrecken seht,

dass wir euch mit Leid konfrontieren, das ihr vermeiden wollt.

 

Wenn wir eure Kinder sehen, leiden wir.

Wir müssen die Frage nach dem Sinn unseres Lebens stellen.

Wir haben die Sicherheit verloren, in der ihr noch lebt.

 

Ihr haltet uns entgegen : Auch wir haben Kummer.

Doch wenn wir euch fragen,ob ihr unser Schicksal tragen möchtet,

erschreckt ihr.

Aber verzeiht : Unser Leid ist so übermächtig, dass wir oft vergessen,

dass es viele Arten von Schmerz gibt.

 

Ihr wisst vielleicht nicht, wie schwer wir unsere Gedanken sammeln können.

Unsere Kinder begleiten uns.

Vieles, was wir hören, müssen wir auf sie beziehen.

Wir hören euch zu, aber unsere Gedanken schweifen ab.

 

Nehmt es an, wenn wir von unseren Kindern und unserer Trauer

zu sprechen beginnen.

Wir tun nur das, was in uns drängt.

Wenn wir eure Abwehr sehen, fühlen wir uns unverstanden und einsam.

 

Lasst unsere Kinder bedeutend werden vor euch.

 

Teilt mit uns den Glauben an sie.

Noch mehr als früher sind sie ein Teil von uns.

Wenn ihr unsere Kinder verletzt, verletzt ihr uns.

Mag sein, dass wir sie vollendeter machen,als sie es waren,

aber Fehler zuzugestehen fällt uns schwer.

Zerstört nicht unser Bild.

Glaubt uns : Wir brauchen es so.

 

Versucht euch in uns einzufühlen.

Glaubt daran, dass unsere Belastbarkeit wächst.

Glaubt daran, dass wir eines Tages mit neuem Selbstverständnis leben werden.

Euer "Zu - trauen" stärkt uns auf diesem Weg.

 

Wenn wir es geschafft haben, unser Schicksal anzunehmen,

werden wir euch freier begegnen.

Jetzt aber zwingt uns nicht mit Wort und Blick,

unser Unglück zu leugnen.

Wir brauchen eure Annahme.

Vergesst nicht, wir müssen so viel von Neuem lernen.

Unsere Trauer hat unser Sehen und Fühlen verändert.

 

Bleibt an unserer Seite.

Lernt von uns für euer eigenes Leben.

 

 

 

 

                                                                                                            

 

 

 

Du warst wie

ein warmer Wind,

der mich immer gewärmt hat.

Jetzt ist mir nur noch kalt.

                                                                                                                       B.R.

 

Immer, wenn wir von dir reden,

fallen Sonnenstrahlen auf unsere Seelen,

und unsere Herzen halten dich umschlungen,

als wärst du nie gegangen.

Du bist nicht mehr da, wo du warst,

aber du bist überall, wo wir sind.

Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens,

Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.

Sie werden uns immer begleiten

und uns dadurch an dich erinnern

und dich dadurch nie vergessen lassen.

 

                                                                                                                                    

 

 

Memento

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,

nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.

Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind ?

 

Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr;

und die es trugen, mögen mir vergeben.

Bedenkt : Den eignen Tod den stirbt man nur,

doch mit dem Tod der Anderen muß man leben.

                                                                                  

                                                                                                                                                    Mascha Kaléko

 

 

 

 

Einen Menschen, in dem dir die Liebe begegnet ist,

kannst du nicht wirklich verlieren,

auch wenn er sich von dir trennen muß.

Denn er wird nicht gehen,ohne etwas von dir mitzunehmen

und etwas unsagbar Schönes in dir zurückzulassen :

Das stille Wissen, das eure Seelen sich nun so nah sind

wie nie zuvor.

 

 

 

So fern und doch so nah

sind die Menschen, um die wir weinen.

Sie sind fern aller Trauer,

fern aller Dunkelheit,

fern allem Leid

und so fern unserer Welt.

Sie sind ganz in der Freude,

ganz im Licht,

ganz in der Liebe

und ganz in unserem Herzen.

.

                                                                                                         

 

                                                                                                                 

 

 

Sie sagen,

ich soll dich loslassen,

damit es dir besser geht.

Sie sagen,

ich soll dich loslassen,

damit es mir besser geht.

Aber,

will ich dich überhaupt loslassen ?!?

                                                                                                                       B.R.

 

 

 

Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke,

die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.

Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen,

hinüber und herüber. Einfach so,

des Gehens wegen und der Spiegelungen.

 

Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.

Hinüber, dorthin, wohin der Andere ging.

Und zurück, dorthin, wo man mit ihm war

alle die Jahre des gemeinsamen Lebens.

 

Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig.

Denn da ist etwas abgerissen.

Die Erinnerung fügt es wieder zusammen, immer wieder.

Da ist etwas verlorengegangen.

Die Erinnerung sucht es auf und findet es.

Da ist etwas von einem selbst weggegangen.

Man braucht es. Man geht ihm nach.

Man muß es wiedergewinnen, wenn man leben will.

Man muß das Land der Vergangenheit erwandern,

hin und her,

bis der Gang über die Brücke

auf einen neuen Weg führt.

 

 

Wenn alle meine Tränen

ein reißender Fluß

werden würden,

hätten sie mich

schon längst

zu dir gespült.

                                                            B.R.

 

 

 

Gäbe es

eine Leiter

zwischen dem "hier"

und dem "danach",

wäre ich schon längst

ihre Sprossen

empor geklettert.

                                                                 B.R.

 

Wenn der Traum einer Familie

ein abruptes Ende findet,

und die Leere

nur durch schwarze Trauer gefüllt wird,

ist es schwer,

Freude und Spaß

im Keller zu finden.

                                                               F.R.

 

Meine Sehnsucht nach dir

lässt meine Liebe wachsen.

Gleichzeitig zerreißt mein Herz

vor Schmerz an die Erinnerung,

die Angst, diese zu verlieren.

Ich flüchte aus der Realität,

um zu überleben.

                                                                     B.R.

 

 

Mein Herz

zerrissen

leer

voller Schmerz

und doch liebend.      

                                                                      B.R.

 

Ich hab geträumt von dir !

Ich wollte dich beschützen,

dich retten !

Aber kann ich es noch ?!

Bist nicht jetzt du derjenige,

der mich beschützt,

mich rettet ?

                                                           B.R.

 

Ich vermisse dich,

und doch bist du bei mir..

Ich möchte dich sehen,

dich riechen,

dich berühren.

Ich möchte einfach -

- deine Nähe spüren..

Robin !

                                                        B.R.

 

      Mein geliebter Robin,

15 Jahre müssen wir jetzt schon ohne dich leben

und es tut immer noch so weh !!!

Wie oft versuche ich mir vorzustellen,

wie du jetzt wohl aussehen würdest,

was du wohl studiert hättest und ob überhaupt,

was deine Interessen wären....

....aber immer bleibt es nur bei der Vorstellung....

                                                                    B.R.                

 

Du bist nicht mehr, wo du warst,

aber du wirst immer ein Teil von uns bleiben...

                                                        B.R.

 

© 2014 Frank & Bettina Rosenfeld